Hintergrund
Die kontinuierliche Abnahme der Kohleförderung und der angestrebte Ausstieg aus dem deutschen Steinkohlenbergbau unterstreichen die Bedeutung der möglichen Nutzung von nicht abgebauten Kohleflözen in Deutschland und weltweit. Hierbei kann ein Nutzungskonzept, das die Reduzierung von Treibhausgasemissionen mit einer wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Energieerzeugung verbindet wesentliche Vorteile bieten.
Die in-situ Kohleumwandlung, insbesondere als Untertagevergasung (UTV) bekannt, ist eine über mehrere Dekaden untersuchte und erprobte Technologie. In der Vergangenheit wurde diese Technologie im Hinblick auf mögliche Umweltrisiken kontrovers diskutiert. Allerdings ermöglichen die technischen Fortschritte in der UTV-Prozessüberwachung der letzten Jahre und eine gezielte Standortwahl eine Minimierung der Umweltauswirkungen, so dass die wesentlichen Vorteile der UTV wieder in den Vordergrund rückten:
- geringe Umweltauswirkungen durch den Steinkohlenabbau (Wasserhaltung und Setzungen)
- keine Entsorgungsproblematik von Aufbereitungsrückständen und Verbrennungsaschen
- Emissionsreduzierung und maximale Nutzung von bisher nicht wirtschaftlich gewinnbaren Ressourcen

Übersicht über laufende, abgeschlossene und geplante UTV- Testanlagen weltweit
Seit wenigen Jahren wird eine Verbindung der UTV mit der CO2-Speicherung in den entstandenen Hohlräumen auf internationaler Ebene in Betracht gezogen und führte zu einer intensivierten Forschung im Bereich der UTV sowie zu politischen Aktivitäten in mehreren Ländern.
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Prinzip der Untertage-vergasung mit anschließender CO2-Speicherung Animation starten
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Untertagevergasungs-projekte weltweit Grafik ansehen
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Lage der kohleführenden Schichten im norddeutschen Raum Grafik ansehen
Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)
Helmholtz-Zentrum PotsdamZentrum für CO2-Speicherung www.gfz-potsdam.de

